Andere Erkrankungen, wie eine
Herzschwäche, ein Bluthochdruck, eine Zuckerkrankheit oder Nervenerkrankungen
können sich verschlechtern und schwerer behandelbar werden.
Bei bestimmten Schilddrüsenkarzinomen wie beim unifokalen papillären
Mikrokarzinom, medullären und undifferenzierten Karzinom ist die
Durchführung einer hochdosierten Radiojodtherapie nicht erforderlich.
Schilddrüsenhormonbehandlung
Unmittelbar nach der hochdosierten Radiojodtherapie wird mit einer Schilddrüsenhormon-Ersatztherapie
begonnen.
Die Menge an Schilddrüsenhormon wird so gewählt, dass der zentrale
Regelfaktor für Schilddrüsengewebe, das Thyreotropin (TSH),
in seiner Funktion unterdrückt wird - um allfällige Wachstumsreize
auf Schilddrüsengewebe zu minimieren - (bei Blutuntersuchungen zeigt
sich ein maximal erniedrigtes TSH) und die Schilddrüsenhormone im
Normbereich sind.
Die Schilddrüsenhormon-Tabletten müssen 15 bis 30 Minuten vor
dem Frühstück eingenommen werden, um eine gute Aufnahme durch
den Darm zu erzielen.
Bestrahlung von außen
Die Bestrahlung von außen (externe Radiatio) ist nur bei wenigen
Patienten mit fortgeschrittenen Tumorstadien erforderlich.
Sie wird frühestens vier Wochen nach der Radiojodtherapie nach Erreichen
einer normalen Schilddrüsenfunktion begonnen und dauert meist mehrere
Wochen. |